Urlaub in List List - das Dorf zwischen Strand und Dünen. Wer von hier aus bis zur nördlichen Spitze von Sylt wandert, der darf ein besonderes Privileg für sich in Anspruch nehmen: Dann nämlich ist man seinen 80 Millionen Landsleuten ein Stück voraus und darf sich als nördlichster Mensch Deutschlands bezeichnen. Außer diesem Superlativ hat List noch eine Menge mehr zu bieten: Pulsierendes Zentrum des ansonsten beschaulichen Dorfes ist der Hafen. Hier versprechen Fischbuden lukullische Gaumenfreuden aus dem Meer, legt die Autofähre zur benachbarten dänischen Insel Rømø ab, stechen die Ausflugsschiffe in See. Für Kurzweil und Unterhaltung sorgt die Kurverwaltung mit einem bunten Veranstaltungsprogramm. Aber auch andere Institutionen sind rührig: So empfehlen sich Besuche in der Wetterwarte und in der Biologischen Station mit ihrem Wattenmeer-Informationszentrum. Ebenfalls sehenswert: Die beiden in Europa einzigartigen Wanderdünen, die jedes Jahr vom Wind angefacht etwa drei Meter wandern. List - in Deutschland ganz oben. | | Urlaub in Kampen Kampen - klein, aber fein. Exklusiv und zugleich weltoffen. Chic und dabei sehr charmant. Die Natur zeigt sich hier in ihren schönsten Schattierungen: Im Westen die Brandungszone mit ihrem feinen Sandstrand, hinter dem majestätisch das Rote Kliff empor ragt, das vor etwa 500.000 Jahren von der Eiszeit geformt wurde. Urwüchsig die Dünenlandschaft - darunter die „Uwe-Düne“, mit 52 Metern die höchste Erhebung auf Sylt. Östlich von Kampen: Heide und Salzwiesen, Schilfgürtel und Wattenmeer. Im Norden: Die 1767 erbaute Vogelkoje, in der die Sylter einst den Enten nachstellten. Die Fanganlage wurde zwischenzeitlich komplett rekonstruiert und kann besichtigt werden. Im Süden: Der stattliche Leuchtturm, vor dessen Silhouette sich ein gepflegter 18-Loch-Golfplatz erstreckt. Shopping, ganz niveauvoll: Edle Boutiquen, Galerien und Juweliere offerieren ausgesuchte Angebote. Und abends: Hinein ins Nachtleben. Die „Whiskystraße“ lockt mit exklusiven Bars und Nachtclubs. Kampen ... meer erleben. | | Urlaub in Wenningstedt Die Doppelgemeinde Wenningstedt-Braderup steht vor allem bei Familien hoch im Kurs. Und das aus gutem Grund, denn Familienfreundlichkeit ist Trumpf: Ob Minigolf oder Trampolinspringen, Malkurs oder Ponyreiten - die jüngsten Gäste kommen hier voll auf ihre Kosten. Der größere Ortsteil Wenningstedt liegt direkt an der Westküste und kann unter anderem mit einem breiten, feinen Sandstrand vor der Kulisse eines majestätischen Kliffs aufwarten. Herzstück ist der idyllische Dorfteich, der einst als Viehtränke und den Hausfrauen als Waschplatz diente. Heute ist dieses Biotop ein beliebtes Naherholungsgebiet und lädt zu einem lauschigen Spaziergang ein. Nahe des Dorfteichs findet sich der Denghoog, ein eindrucksvolles, 5000 Jahre altes Hünengrab, das besichtigt werden kann. In direkter Nachbarschaft: Die anheimelnde Friesenkapelle, an deren Wänden das „Vaterunser“ in friesischer Sprache zu lesen ist. Alten Erzählungen zufolge sollen die Angeln und Sachsen im 5. Jahrhundert mit einer Schiffsarmada von Wenningstedt auf Sylt aufgebrochen sein, um England zu erobern. Wenningstedt - das familienfreundliche Bad. | | Urlaub in Munkmarsch Das ruhige Dorf war einst das Tor zu Sylt: An einer Landungsbrücke legten die Schiffe vom Festland an, die Sommerfrischler wurden von hier aus per Kutsche nach Westerland befördert; ab 1888 übernahm die Inselbahn diese Aufgabe. 1921 verschwand mit dem Abbruch der 1759 erbauten Windmühle ein markantes Wahrzeichen der Insel. Mit dem Bau des Hindenburgdammes verlor Munkmarsch 1927 seine Bedeutung als Tor zur Insel. Der Sylter Segler-Club baute den Hafen in mehreren Abschnitten zu einem Anlegepunkt für Freizeitskipper aus. In der ruhigen Bucht tummeln sich heute im Sommer gern die Surfer, die hier auf dem Brett die ersten Gehversuche wagen, zudem gibt es nahe des Hafens eine Surf- und Segelschule. Munkmarsch ist ein idealer Ausgangspunkt für Spaziergänge am Watt in Richtung Keitum oder Kampen. Munkmarsch - Treffpunkt für Wassersportler. | | Urlaub in Braderup Die kleine Schwester Wenningstedts besticht durch ihre idyllische Lage: Ringsum Wiesen und Felder, im Osten die Braderuper Heide, die im Hochsommer in einem zarten Lilaton blüht. Am Fuße dieser ausgedehnten Heideflächen, die von einer frei laufenden Schafherde abgegrast werden, erstreckt sich weithin das Wattenmeer. Eine Stippvisite lohnt sich auch im Naturzentrum: Dort wird Information lebendig vermittelt - etwa beim Blick in die Meerwasser-Aquarien. Die Ausstellungsbereiche sind einzelnen Themen gewidmet, beispielsweise der Entstehung der Sylter Landschaft oder dem Küstenschutz auf Sylt. Beliebt sind auch die geführten Strand-, Heide- und Radwanderungen, die während der Saison regelmäßig angeboten werden. Braderup - Abschalten vom Alltag. | | | Urlaub in Keitum Typisch für Keitum sind seine Friesenhäuser mit den traditionellen Reetdächern, die sich zwischen Blumenwiesen und hohen Bäumen hinter Steinwälle schmiegen. Schattige Pfade und versteckte Wege laden zum gemütlichen Spaziergang durch das Dorf ein, das einst Alterssitz der Sylter Kapitäne war und heute den treffenden Beinamen "Das grüne Herz der Insel" trägt. In gleich drei Museen wird die Vergangenheit lebendig: Da ist zum einen das Altfriesische Haus in idyllischer Lage nahe des Kliffs. Dort wurde die Wohnkultur des 18. Jahrhunderts originalgetreu rekonstruiert. Eine besondere Attraktion stellt die Museumsweberei im Altfriesischen Haus dar. Dort lebt eine Sylter Tradition wieder auf: Weberinnen arbeiten wie zu Großmutters Zeiten an historischen Webstühlen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Nur wenige Steinwürfe vom Altfriesischen Haus entfernt befindet sich das Heimatmuseum Sylt. Hier macht die Vielfalt der Exponate den besonderen Reiz der umfangreichen Sammlung aus: Angefangen von historischen Sylter Trachten und schmucken Fliesen über Standuhren und Tabaksdosen bis hin zum verschnörkelten Grabstein und einem aus Fischwirbeln gefertigten Handstock. Im ehemaligen Feuerwehr-Spritzenhaus findet sich das Feuerwehrmuseum. Auf 60 Quadratmetern Ausstellungsfläche dokumentieren alte Uniformen, Helme, Fotos und Ausrüstungsgegenstände ein Jahrhundert. Feuerwehrgeschichte. Keitum - das grüne Herz der Insel. | | Urlaub in Morsum  In Morsum zeigt sich Sylt wohl von seiner ursprünglichsten Seite. Hier sind die friesische Sprache und das Brauchtum lebendig. Morsum - Hochburg des Sylter Traditionssportes Ringreiten. Weite Wiesen und Felder sind ein Eldorado für Spaziergänger und Radfahrer. Von atemberaubender Schönheit sind die Heidevegetation und das imposante Morsum-Kliff, in seinem geologischen Aufbau einmalig in ganz Europa. Diese imposante geologische Formation am östlichsten Zipfel der Insel dokumentiert fünf Millionen Jahre Erdgeschichte. Das 1800 Meter lange und bis zu 21 Meter hohe Kliff wurde 1923 als eines der ersten Gebiete auf Sylt unter Naturschutz gestellt.Morsum - die ländliche Idylle. | | Urlaub in Archsum Alten Überlieferungen zufolge sollen alle Einwohner Archsums anno 1350 an der Pest gestorben sein und danach einige Rantumer das Dorf neu besiedelt haben. 1634 zerstört eine Sturmflut die Deiche - bis zum Bau des Nössedeichs im Jahr 1938 bleibt das Dorf schutzlos und wird immer wieder von Sturmfluten heimgesucht. Zwischen 1963 und 1983 finden im Dorf Ausgrabungen statt, die vorchristliche Siedlungsreste zutage fördern. Im Zuge der Gemeindereform verliert Archsum 1970 seine Selbständigkeit und wird Ortsteil der Gemeinde Sylt-Ost. In Archsum lässt es sich für Großstädter trefflich ausspannen. Das stille Dorf darf sich zudem mit dem Prädikat eines Luftkurortes schmücken. Archsum - der Ruhepol auf Sylt. | | Urlaub in Tinnum Das Dorf, mit rund 2500 Einwohnern das größte in der Gemeinde Sylt-Ost, ist ein leistungsfähiger Standort für Handel und Gewerbe. Als Urlaubsort steht Tinnum vor allem bei Familien hoch im Kurs. Hervorragende Möglichkeiten zum Radfahren und Wandern bieten die Tinnumer Wiesen, die sich bis hin zum Rantum-Becken erstrecken. Einen Ausflug wert sind unter anderem der schöne Tierpark mit seinen 300 einheimischen und fremdländischen Bewohnern sowie die Tinnumburg, ein Relikt aus vorchristlicher Zeit. Die kreisförmige Wallanlage inmitten der Tinnumer Wiesen wurde etwa in der Zeit um Christi Geburt errichtet. Die Tinnumburg misst im Durchmesser 120 Meter und in der Höhe acht Meter. Ihre Bedeutung ist ungewiss, möglicherweise wurde sie unter anderem als Kultstätte und Schlupfwinkel genutzt. Die Tinnumburg ist für Wanderer frei zugänglich. Tinnum - die Brücke zwischen Stadt und Dorf. | | | Urlaub in Westerland  | | Buntes Treiben am Westerländer Strand, direkt am Kurzentrum. Wer Ruhe haben möchte sollte etwas weiter nach Norden oder Süden ausweichen. | Westerland, das ist die quicklebendige Seite der Insel Sylt. Mit ihr kommt jeder Urlauber in Berührung - zumeist bereits bei der Anreise mit der Bahn, spätestens aber beim Shopping oder beim Eintauchen ins Nachtleben. Westerland ist mit seinen knapp 10.000 Einwohnern die einzige Stadt der Insel. Das Zentrum bildet die zwischen Bahnhof und Strand gelegene Innenstadt: Die Fußgängerzone mit ihren zahlreichen Geschäften, Cafés, Kneipen und Restaurants lädt zu einem ausgedehnten Einkaufsbummel ein. Westerland lebt von der Abwechslung: Während im Kurzentrum mächtige Appartementhäuser urbanes Flair vermitteln, gruppieren sich im alten Stadtkern verträumte Friesenhäuser rund um die Alte Dorfkirche. Westerland, dieser Name steht für einen facettenreichen Urlaub ganz nach Lust und Laune: Ob Baden oder Surfen, Tennis oder Radfahren, Theater oder Musik am Meer, Wellness oder Shopping - hier kommt jeder Gast auf seine Kosten. Westerland verspricht zudem Badespaß rund ums Jahr: Wenn die Temperaturen der Nordsee abkühlen, lädt das Freizeitbad „Sylter Welle“ zum Badevergnügen ein. Herzstück ist das mit Nordseewasser gefüllte Wellenbecken, in dem eine Wellenmaschine für Bewegung sorgt und dabei täuschend echt die Flut kopiert. Außenbecken, Sprudelbecken, Massagebecken, Kinder-Planschbecken, Wasserspiele, Panorama-Liegedeck und eine 45 Meter lange Wasserrutsche gehören zu den weiteren Attraktionen. Ins Schwitzen kommen die Besucher derweil in der großzügigen Saunalandschaft. Gleich nebenan im „Syltness-Center“ verwöhnt der Wellness-Bereich Körper und Seele. Westerland - wo der Puls der Insel schlägt. | | Urlaub in Rantum In Rantum sind Sie dem Meer ganz nahe. Nur wenige hundert Meter trennen die brausende Westküste von dem stillen Wattenmeer im Osten. Und zwischen den Meeren: Eine weite Landschaft mit urwüchsigen Dünen, an die sich sanft die Sylt-typischen Reetdachhäuser schmiegen. Ein zwölf Kilometer langer, feiner Sandstrand verspricht Sonnen- und Badefreuden. Im Osten: Das einzigartige Wattenmeer, das Sie näher kennen lernen sollten - eine Wattwanderung unter fachkundiger Führung gehört zum „Pflichtprogramm“. Nördlich von Rantum befindet sich eines der artenreichsten Vogelschutzgebiete Norddeutschlands: Ornithologen aus dem ganzen Bundesgebiet reisen mittlerweile an, um die mehr als 50 Vogelarten zu beobachten, die im Rantum-Becken brüten oder rasten. Doch nicht nur Vogelfreunden ist ein Besuch zu empfehlen: Der Damm, der das Rantum-Becken eingrenzt, lädt zu einem ausgiebigen Spaziergang ein, wobei man das Wattenmeer quasi trockenen Fußes durchquert. Rantum - Sylts schmale Taille. | | | Urlaub in Hörnum  | | Der Ort Hörnum, für viele bedeutet er Ruhe und Erholung an 3 Stränden. | Hörnum - Sonne, Strand und mehr: Während die Jüngsten in der „größten Sandkiste der Welt“ buddeln, genießen die Erwachsenen im Strandkorb ein ausgedehntes Sonnenbad oder aber eine erfrischende Abkühlung im Meer. Jedem das Seine: Es gibt Textil- und FKK-Strände, Abschnitte für Hundehalter und Surfer. Für körperliche Ertüchtigung sorgt die Sportanimation mit Spiel und Spaß von der Morgengymnastik bis zum Volleyballspiel. Und bei ausgedehnten Spaziergängen oder einer Radwanderung lässt sich die urwüchsige Natur erkunden. Das bunte Veranstaltungsprogramm der Kurverwaltung reicht vom Diavortrag bis zum Malkurs, vom Hafenfest bis zum Konzert. Ein Besuch empfiehlt sich im Naturzentrum der Schutzstation Wattenmeer; neben einer Besichtigung des Zentrums werden auch Führungen wie Kinderwattwanderungen oder vogelkundliche Rundgänge angeboten. Ein besonderes Erlebnis ist zudem die Besichtigung des Leuchtturms. Im Hörnumer Hafen legen die komfortablen Fahrgastschiffe zu erlebnisreichen Ausflugsfahrten ab - lernen Sie die Sylt-Nachbarinseln Amrum und Föhr, die kleinen Halligen oder die Hochseeinsel Helgoland kennen! Schippern Sie an den Seehundsbänken vorbei und erleben Sie beim „Seetierfang“, was das Schleppnetz aus den Tiefen des Meeres zutage befördert. Hörnum - Sylts sonniger Süden. | |
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